
©: Anna Kasnyik |
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Die Schau präsentiert zum überwiegenden Teil neue, großteils eigens für die Ausstellung produzierte Werke von rund 30 Künstlern. Die Intention dabei ist, wie schon seit 1984 in der Secession in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Ausstellungen, jungen Künstlern eine institutionelle Plattform und internationale Aufmerksamkeit zu bieten, was auch diesmal teilweise sehenswert ist.     |
von: 2.Jul 10
bis: 29.Aug 10
SecessionVereinigung Bildender KünstlerInnen Wiener Secession Friedrichstraße 12 1010 Wien, AT Tel: +43 1 587 53 07 Fax: +43 1 587 53 07 -34 Email: office@secession.athttp://www.secession.at/Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr
Donnerstag 10 – 20 Uhr
Geschlossen: 1.5.; 25.12.
24.12. bis 16 Uhr
1.1. ab 12 Uhr
FÜHRUNGEN
jeden Sa um 15 Uhr und So um 11 Uhr
Karten mit Ziel und
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Mit der ursprünglichen Intention der Junge Szene-Ausstellungen vor Augen war die Analyse der sich verändernden Rahmenbedingungen in den letzten 20-25 Jahren wichtig für die Konzeption dieser Ausstellung. Ausgangspunkt für die Eingrenzung auf den zentraleuropäischen Raum waren die enormen Veränderungen, die die Wiener Kunstszene(n) seither durchlaufen haben. Wien zählt zu jenen Metropolen des „alten“ Europa, die am unmittelbarsten von den geopolitischen Veränderungen der letzten zwei Dekaden profitiert haben. Das einstige Manko an Ausstellungsmöglichkeiten für „junge“ Künstlern ist in den letzten Jahren durch eine zunehmend unüberschaubare Fülle von Institutionen, Galerien, selbstorganisierten Ausstellungsräumen, Festivals u. Ä. ersetzt worden. Die im Titel der Ausstellung gestellte Frage soll mehrdeutig und in unterschiedlichen Kontexten gelesen werden: Wörtlich genommen bezieht sie sich auf ein die konkrete Lebens- und Arbeitspraxis unmittelbar beeinflussendes Phänomen, dem sich heute eine Generation junger KünstlerInnen gegenübersieht: der Anforderung nach uneingeschränkter Mobilität und Flexibilität als Voraussetzung für die Chance auf eine erfolgreiche Laufbahn. Studien-, Austauschprogramme, Arbeits- und Atelierstipendien sind zur Voraussetzung und gleichzeitig zum Motor dieses Systems geworden - selbst Galerien unterhalten mitunter eigene Atelier-Austauschprogramme. Im Extremfall führt diese Entwicklung zu einem modernen Nomadentum, zu Entwurzelung und Isolation anstelle der angestrebten Vernetzung und Integration. Im übertragenen Sinn bezieht sich die Titelfrage auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungstendenzen und insbesondere auf die Rolle, die Kunst – und Künstler - innerhalb dieser einnehmen können. Mit der Globalisierung des Kunstbetriebs, die als Folge des Kollapses des osteuropäischen Kommunismus gesehen wird, wurde der alte Antagonismus zwischen künstlerischer Autonomie und politischem/sozialem Engagement insofern erneut virulent. Eine spannende Konfrontation der jungen Kunst mit Liliana Basarab (RO), Vesna Bukovec (SLO), Petra Feriancová (SK), Judit Fischer (HU), Philipp Fleischmann (A), Nilbar Güreş (TR/A), Marlene Haring (A), Nina Höchtl (A), Ana Hoffner (SRB/A), Käthe Ivansich (A), Dorota Kenderová (SK), Johanna Kirsch (A), Eva Kot’átková (CZ), Gergely László (HU), Roberta Lima, (BR/A), Marissa Lobo (BR/A), Miklós Mécs (HU), Christoph Meier (A), Olivia Mihaltianu (RO), Anna Molska (PL), Ciprian Mureşan (RO), Jan Nálevka (CZ), Ioana Nemeş (RO), Timea Anita Oravecz (HU), Ekaterina Shapiro-Obermair (RU/A), Katarina Šević (SRB/HU), SZAF (Judit Fischer & Miklós Mécs), Adrien Tirtiaux (B/A), Jaro Varga (SK), Anna Witt (D/A) u. a.
[pge]

©: Wolfgang Thaler
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